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Sankt Hubertus Jagdwecker, Lenzkirch, 1890-1895

Der Sankt Hubertus Wecker von Lenzkirch geh√∂rt zu den seltensten Uhren der Welt, nach der viele Sammler viele Jahre lang suchen m√ľssen. In den letzten 16 Jahren wurde dieses Kleinod nur zweimal in akzeptabler Qualit√§t angeboten. Der Anlass, wenn ein Hubertus Wecker zum Kauf angeboten wird, ist immer trauriger Natur, meist ist ein Sammler verstorben und seine Sammlung wird aufgel√∂st.

Lenzkirch Sankt Hubertus Jagd Wecker Jagdwecker 00 ___beschreibung

Warum dieser kleine Wecker die Sammlerherzen höher schlagen lässt, wird klar, wenn man ihn betrachtet. Lenzkirch hat, wie so oft, viel Wert auf Details gelegt und diese, wie von Lenzkirch nicht anders gewohnt, sorgfältig und liebevoll ausgearbeitet.

Die Uhr bezieht sich auf den heiligen Hubertus, der als der Schutzpatron der waidgerechten Jagd galt. Die Uhr ist, mit Eule, nur 30 cm hoch, wirkt aber viel kleiner. Es gibt Varianten, da die Uhren einzeln angefertigt wurden. Manche haben ein spitz zulaufendes Dach, manche √ľberhaupt kein Dach, andere haben diesen stilisierten Schornstein. Sie sind sehr rar, nur eine Hand voll hat die Weltkriege √ľberlebt.

Über die Jagd an sich darf man geteilter Meinung sein, dennoch gehört sie von Anbeginn zu der Entwicklungsgeschichte unserer Vorfahren. In diesem Zusammenhang möchte ich mal eine kleine Anekdote erzählen.

Eines Morgens kam ich, 16-j√§hrig und pubert√§r aus meinem Jugendzimmer, das unser Vater mir im Souterrain unseres elterlichen Eigenheimes ausgebaut hatte. Es war ebenerdig mit der Werkstatt meines Vaters, der M√∂beltischler gewesen ist. Wenn ich aus meinem Zimmer kam, stand die Hobelbank gegen√ľber von meiner Zimmert√ľre, im weiteren abgetrennten Bereich befand sich der Partykeller, mein Badezimmer und die Waschk√ľche.

Schlaftrunken, noch nicht ganz wach ging ich in Richtung Bad und warf einen Blick auf die Waschk√ľche. Mein Blick erstarrte, denn da hing kopf√ľber ein geschossenes Reh, enth√§utet, zum Ausbluten √ľber einer Zinkwanne. Voller Entsetzen rannte ich nach oben, wo die Familie schon beim Fr√ľhst√ľck sa√ü und ging meinen Vater an: “Du mordsl√ľsterne Bestie, was f√§llt Dir ein, so ein sch√∂nes Tier zu schie√üen und dann auch noch da unten hin zu h√§ngen!”

Lenzkirch Sankt Hubertus Jagd Wecker Jagdwecker 02Sie haben es erraten, mein Vater war auch Jäger und hatte ein Jagdbeteiligung in der Eifel.

Mein Vater, w√§hrend er ein gekochtes Ei k√∂pfte: “Das wundersch√∂ne Tier, wie Du es nennst, war krank. Der Abschuss war notwendig, da das Reh keine nat√ľrlichen Feinde hat, der Wolf und der B√§r sind bei uns ausgestorben. Wir m√ľssen so sch√∂ne Tiere auch mal schie√üen, denn die nat√ľrliche Auslese, in der sich nur die st√§rksten Tiere genetisch vermehren, die anderen gerissen werden, funktioniert bei uns nicht mehr. Auch gilt es, den Wald zu sch√ľtzen, denn wenn der Rehbestand zu stark w√§chst, gibt es keinen Niedrigwald mehr, mit allem, was da in den B√ľschen und jungen B√§umen lebt. Es gibt noch mehr Waldbewohner, bis zu den Insekten, die auch Lebensr√§ume brauchen. Und bevor Du Dich weiter aufregst, wirst Du mit zur Jagd kommen, damit Du von dem, √ľber das Du urteilst, auch etwas verstehst. Wir sind keine mordsl√ľsternen Bestien, die um des Schie√üens willen Tiere abknallen!”

So war das und ich mußte mit, denn mein Vater bestand darauf, dass wir uns informieren, bevor wir urteilen.

Halali und Halala, ich habe meine Meinung geändert, denn nirgendwo habe ich je wieder gesehen, wie sehr ein getötetes Tier geehrt wird. Das passiert im Schlachthof nicht, wo das Tier nur eine Ware ist. Abgesehen davon haben Wildtiere, im Gegensatz zu Nutztieren, ein artgerechtes Leben gehabt und die Chance, dem Jäger zu entkommen. Ich bin trotzdem auch heute nicht am Jagen interessiert und mag keine Waffen.

Lenzkirch Sankt Hubertus Jagd Wecker Jagdwecker 03Der Sankt Hubertus Wecker, der sich auf den heiligen Hubertus bezieht, ist ein Jagdwecker, der von Sch√ľtzen- und J√§gervereinen an besonders verdiente J√§ger oder Sch√ľtzen verliehen wurde. Sie sind nicht seriell in gro√üer St√ľckzahl produziert worden. Die Ursache war der hohe Preis und der Umstand, dass nur eine kleine privilegierte Gesellschaft √ľberhaupt ein Jagdrecht hatte.

Hubertus von L√ľttich (franz√∂sisch Hubert de Li√®ge; * um 655 in Toulouse; ‚Ć 30. Mai 727 der √úberlieferung nach im heutigen Tervuren bei Br√ľssel, Belgien) war Bischof von Maastricht und L√ľttich. Er wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 3. November. Der hl. Hubertus geh√∂rt mit den hll. Antonius, Quirinus und Cornelius zu den sogenannten ‚Äěvier heiligen Marsch√§llen Gottes“ und wird mancherorts auch zu den vierzehn Nothelfern gerechnet. Sein Attribut ist ein Hirsch mit einem Kruzifix im Geweih.

Hubertus lebte als Pfalzgraf am Hof Theoderichs III. in Paris, sp√§ter in Metz am Hofe Pippins des Mittleren, mit dem er wohl verwandt war. Nach dem Tod seiner Frau ging Hubertus als Einsiedler in die W√§lder der Ardennen, wo er apostolisch t√§tig war. 705 wurde er Bischof von Tongern-Maastricht. 716 verlegte er seinen Bischofssitz nach L√ľttich. Er lie√ü dort die Lambertuskathedrale erbauen und galt als f√ľrsorglicher Wohlt√§ter.

Die Reliquien des heiligen Hubertus wurden am 3. November 743 erhoben. 825 wurden sie in die damalige Abteikirche nach Andagium, heute Saint-Hubert, in den Ardennen √ľbertragen. Im Mittelalter war Saint-Hubert ein Wallfahrtsort. Seit der Zeit der Franz√∂sischen Revolution sind die Reliquien des hl. Hubertus jedoch unauffindbar.

Lenzkirch Sankt Hubertus Jagd Wecker Jagdwecker 04Im Christentum wird dem Schutzpatron der J√§ger, im Mittelalter war dies – und ist es vor allem in √Ėsterreich und Bayern weiterhin – der Heilige Eustachius (‚Ć um 118), die in verschiedenen Versionen √ľberlieferte Hirschlegende zugeschrieben, wonach der Heilige an einem Karfreitag auf der Jagd beim Anblick eines pr√§chtigen Hirsches mit einem Kruzifix zwischen den Sprossen des Geweihs bekehrt wurde. Ab der zweiten H√§lfte des 15. Jahrhunderts wurde sie zunehmend auf den Heiligen Hubertus (‚Ć 727) √ľbertragen, obwohl dieser eigentlich kein J√§ger war. Eine erste Erw√§hnung in Bezug auf Hubertus findet sich um 1440 bei der Stiftung des Hubertusordens durch Herzog Gerhard II. von J√ľlich und Berg. Er ehrte damit die Bem√ľhungen des Heiligen zur Christianisierung der Ardennen, wo der heidnische Kult um Diana, der antiken Schutzg√∂ttin der Jagd, noch Bestand hatte.

Einer Version nach lie√ü er sich nach der Erscheinung eines Kruzifixes im Geweih eines gejagten Hirsches taufen und schwor der Jagd ab und wurde vom leidenschaftlichen J√§ger zum Nichtj√§ger. Andere Quellen berichten, der vorher als brutal und z√ľgellos geschilderte Hubertus habe sich nach der Erscheinung vom ‚Äěwilden Heiden“ zum christlich-gem√§√üigten J√§ger gewandelt. Christlichen J√§gern gilt die Hirschlegende seither als Vorbild der M√§√üigung und Ansporn zur waidgerechten Jagd gem√§√ü der waidm√§nnischen Losung: den Sch√∂pfer im Gesch√∂pfe ehr[en], wie sie Oskar von Riesenthal in seinem Lied ‚ÄěWaidmannsheil“ (1880) formulierte.

Neben der Eustachius-Legende, die Hubertus hier direkt beerbt, verweist die Geschichte im christlichen Kontext auf das Damaskuserlebnis des Paulus. Die Urspr√ľnge des Motivs finden sich in der buddhistischen Legende um den M√∂nch Mahinda, der den Buddhismus in Sri Lanka begr√ľndete. Hier ist es der K√∂nig Devanampiya, der auf der Jagd einem Hirsch oder dem M√∂nch selbst begegnet, um daraufhin zum Buddhismus zu konvertieren.

Lenzkirch Sankt Hubertus Jagd Wecker Jagdwecker 05Der heilige Hubertus wird gemeinhin als Schutzpatron der Jagd angesehen, von vielen aber auch als der erste Jagdgegner, weil er sich nach der Legende nach der Hirscherscheinung g√§nzlich von der Jagd losgesagt hat. Au√üerdem gilt er als Patron der Hunde und als Helfer gegen Tollwut, der Sch√ľtzen und Sch√ľtzenbruderschaften, der K√ľrschner, Metzger, der Metallbearbeiter, B√ľchsenmacher, Optiker, Mathematiker und Hersteller von mathematischen Ger√§ten.

Dem Gedächtnis des Heiligen widmete man Bauwerke wie die Hubertuswarte, die Hubertusburg, das Schloss Hubertusstock sowie zahlreiche Hubertuskirchen oder Hubertusbrunnen.

Neben dem Hubertustag, dessen Datum am 3. November sich von dem der Erhebung der Reliquien am 3. November des Jahres 743 ableitet, wird regional auch der Todestag des Heiligen, der 30. Mai, gefeiert. Am Hubertustag finden alljährlich große Hubertusjagden statt, oft verbunden mit der Feier von Hubertusmessen.

Am Hubertustag gesegnetes Salz, Brot und Wasser sollte gegen Hundebisse sch√ľtzen, au√üerdem sollten auch die Hunde selbst dadurch vor Tollwut gesch√ľtzt werden. Es wurden Hubertusschl√ľssel zur Behandlung und Vorbeugung gegen Tollwut verwendet.

Obwohl Hubertus von L√ľttich nicht im Evangelischen Namenkalender gef√ľhrt wird, kann der Hubertustag aufgrund seiner hohen traditionellen Bedeutung auch mit einem evangelischen oder √∂kumenischen Gottesdienst gefeiert werden.

Lenzkirch Sankt Hubertus Jagd Wecker Jagdwecker 06Nach Hubertus benannt sind verschiedene Studentenverbindungen, so etwa die Corps Hubertia M√ľnchen und Corps Hubertia Freiburg.

Quelle: Wikipedia

___firmengeschichte

Ich zitiere hier stark verk√ľrzt meinen sehr gesch√§tzten Ratgeber, Hans-Heinrich Schmid, den Verfasser des “Lexikon der Deutschen Uhrenindustrie”.

Lenzkirch
Agul
Uhrenfabrik Lenzkirch AG

Am 31.08.1851 wurde die Aktiengesellschaft f√ľr Uhrenfabrikation, Lenzkirch (Alg- sp√§ter Agul) gegr√ľndet, die erste Uhrenfabrik im Schwarzwald. Treibende Kraft f√ľr die Firmengr√ľndung war Eduard Hauser (*21.08.1825, +1900), der 1840 zur Ausbildung in die kleine Orchestrionfabrik Ignaz Sch√∂pperle sen. eintrat und die Herstellung von mechanischen Spielwerken erlernte.

Da ihn aber der Uhrenbau interessierte, ging er f√ľr mehrere Jahre in die Schweiz und nach Frankreich, um die Herstellung pr√§ziser Uhrwerke kennenzulernen. Zur√ľckgekehrt gr√ľndete er 1846 mit Ignaz Sch√∂pperle (*1810, +1882), dem Sohn seines fr√ľheren Lehrherren, die Firma Sch√∂pperle & Hauser.

Ihr Ziel war die fabrikm√§√üige Herstellung von pr√§zisen Uhrenteilen, die sie an die hausgewerblichen Schwarzw√§lder Uhrmacher verkaufen wollten. Diese verhielten sich sehr ablehnend und das Kapital wurde knapp. Als Geldgeber konnte die Handelsgesellschaft Faller, Tritscheler & Cie. gewonnen werden, die bedeutende Summen investierte und bis 1867 auch die Buchf√ľhrung der Firma √ľbernahm.

Lenzkirch Sankt Hubertus Jagd Wecker Jagdwecker 07Die Gr√ľndungsmitglieder der Firma Lenzkirch im Jahre 1852 waren Hauser, Sch√∂pperle, Nikolaus Rogg, Paul und Nikolaus Tritscheler und Josef Wiest, die alle jeweils 5000 fl in die Gesellschaft einbrachten.

Hauser wurde technischer Direktor und f√ľhrte durch seine vielen Erfindungen und Konstruktionen von Produktionsmaschinen, sowie durch solide Werkskonstruktionen die Firma rasch zur Weltbedeutung.

Bereits 1858 wurde Lenzkirch die erste Auszeichnung auf der Gewerbeausstellung in Villingen verliehen. Es folgten weitere 15 Auszeichnungen auf nationalen und internationalen Ausstellungen, u. a. M√ľnchen 1854, London 1862, Paris 1867 und 1900, Chile 1875, Philadelphia 1877, Barcelona 1888. Eduard Hauser erhielt auch viele pers√∂nliche Auszeichnungen: 1858 Verdienstmedaille, 1885 in Antwerpen Diplom mit Medaille und 1891 den Z√§hringer L√∂wenorden durch den Gro√üherzog von Baden.

Anfangs wurden in Lenzkirch franz√∂sische Rohwerke bezogen und eingebaut (siehe auch Lenzkirch Wikipedia). Sehr fr√ľhe Uhren (ab etwa 1851) wurden nicht gemarkt. Das erste Markenzeichen erschien erst ab 1871.

Als der Import wegen der zunehmenden politischen Spannungen zwischen Deutschland und Frankreich immer schwieriger wurde, entwickelte Lenzkirch ab 1867 eigene Tischuhrwerke, Kleinregulatorenwerke und vor allem Reisewecker mit massiven Werken nach französischem Vorbild, die sehr gut verkauft wurden.

Lenzkirch Sankt Hubertus Jagd Wecker Jagdwecker 08In erheblichem Umfang wurden auch Uhrenteile produziert. Die Firma Lenzkirch war die erste deutsche Firma, der die Herstellung von Uhren-Aufzugsfedern gelang und die damit den ganzen Schwarzwald belieferte. Uhrenfedern wurden nämlich vorher aus Frankreich importiert.

Lenzkirch besa√ü eine eigene Gie√üerei, Walzwerk, S√§gerei, eine galvanische und mechanische Werkstatt, sowie eine gro√üe Geh√§usetischlerei, die durch ihre aufw√§ndigen Geh√§use den Ruf der Firma entscheidend begr√ľndete. F√ľr die Geh√§use war der Sohn, Karl Albert Hauser verantwortlich, der u. a. an der Uhrmacherschule in Furtwangen seine Ausbildung erhielt und auch Architekt, Werkzeug- und Formenmacher war. Nach dem Willen seines Vaters h√§tte er zusammen mit seinem Bruder Emil die Firmenleitung √ľbernehmen sollen.

Noch 1895 stand das Unternehmen Lenzkirch an der Spitze der Uhrenfirmen in Deutschland. Da in Lenzkirch aber zu keiner Zeit Uhrwerke amerikanischer Bauweise gebaut wurden, ein Fehler, der die Firma Lenzkirch langfristig ihre Vorrangstellung in Deutschland kostete, beteiligte sich Lenzkirch auch nicht an den Verhandlungen mit den anderen deutschen Uhrenherstellern an den Uhrenkonventionen.

Im Jahre 1900 wurde eine Musterkollektion von mehreren hundert Uhrenmodellen angeboten, von der Bodenstanduhr bis zum Wecker, f√ľr die etwa 160 (!) verschiedene Werke gefertigt wurden. Die Geh√§usemodelle waren Vorbild f√ľr alle deutschen Uhrenhersteller, vor allem f√ľr die Firmen in Schwenningen.

Lenzkirch Sankt Hubertus Jagd Wecker Jagdwecker 11Doch der entscheidende R√ľckschlag kam im gleichen Jahr. Ein schwerer Brand, bei dem das ganz Uhrenlager in Flammen aufging, verursachte gro√üe Verluste. Ferner war die zu gro√üe Zahl der verschiedenen Werke und Geh√§useformen f√ľr die Firma ein zunehmendes Problem, das sich in deutlich h√∂heren Preisen gegen√ľber der Konkurrenz wiederspiegelte. Zum Vergleich: Der baugleiche Reisewecker der Firma Kienzle war etwa 30 % billiger.

Eduard Hauser zog sich im M√§rz 1899 aus dem Gesch√§ft zur√ľck und starb 1900. Beide S√∂hne schieden vermutlich wegen Differenzen in der Firmenleitung aus und wechselten zur HAU (Hamburg-Amerikanische Uhrenfabrik, Pfeilkreuz).

Danach ging es in Lenzkirch schnell bergab. Ein allzu gro√ües Beharrungsverm√∂gen lie√ü Lenzkirch den Anschlu√ü an die leichter und billiger zu entwickelnden “Amerikaner-Uhren” verpassen. Man blieb bei den soliden Massivwerken, die sich auf Grund der h√∂heren Preise nicht mehr verkaufen lie√üen und wurde dadurch im Absatz von immer mehr anderen Firmen √ľberrundet.

Lenzkirch Sankt Hubertus Jagd Wecker Jagdwecker 12

Es ist nicht bekannt, wie die Firma Lenzkirch den ersten Weltkrieg √ľberstanden hat, aber es ist von einer R√ľstungsprodukion auszugehen, da man andernfalls zur Produktionsaufgabe gezwungen gewesen w√§re. Als in der 20er Jahren der Absatz der Uhren immer schwieriger wurde, trat Lenzkirch 1927 der Interessengemeinschaft mit Junghans, HAU und Becker bei. Die durch die Absprachen erzielten Einsparungen reichten aber nicht aus und 1928 wurde Lenzkirch von Junghans √ľbernommen.

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