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Lenzkirch Stutzuhr, Pendule, Kirschbaum

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Große Stutzuhr1 _beschreibung

Achtung! Diese Pendule ist verkauft! Ein gleiches Modell, diesmal mit originalem Sockel, kommt in Kürze noch mal!

Sehr seltene Pendule aus dem Hause Lenzkirch in Kirschbaumoptik um 1880/85. Diese große Stutzuhr ist eine der gesuchtesten Lenzkirch Uhren, aber nicht sehr verbreitet, bzw. in der Originaloptik mit den verschiedenfarbigen Applikationen kaum noch zu finden. Die meisten Uhren dieses Modells sind entweder unvollständig oder unwissentlich falsch restauriert.

Besonderheit dieser Pendule sind nämlich die mehrteiligen Applikationen. Das hat eher fertigungstechnische Gründe. Nur bestimmte Bereiche der Zierelemente sollten versilbert werden, wie z. B. die Dächer der Vase und der Türmchen. Das läßt sich nicht in einem Guss machen, da die Versilberung eine Kupfergrundierung verlangt. Also sind die silbernen Verzierungen einzelne Elemente der Beschläge, die mittels winziger Schrauben an den vergoldeten Bronzeapplikationen befestigt wurden.

Das Gehäuse der Uhr, die eine Gesamthöhe von 54 cm hat, besteht aus Kirschbaum, bzw. Kirschbaumfurnier, das auf Buchen- und Nussbaumholz geklebt wurde. Die einzelnen Gehäuseteile sind verzapft, was eine Verspannung durch Umgebungseinflüsse verhindern sollte. Deshalb sieht man feine Furniernähte, wenn man die Applikationen entfernt. Die Verarbeitung ist, wie bei Lenzkirch üblich, technisch einwandfrei und sauber. Das ist der Hauptgrund dafür, daß Lenzkirch Uhren bei der Alterung, über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte, weniger leiden und besser erhalten sind.

Große Lenzkirch Stutzuhr 04Die Uhr ist von vorn nur über die Türe mit dem facettierten Originalglas zu öffnen. Dahinter befindet sich ein massiv gegossenes Zifferblatt mit Emaille Kartuschen, die von hinten verdrahtet sind. Das gesamte Zifferblatt ist inkl. Lünette und Türe direkt mit dem Gehäuse verschraubt, wobei die Schrauben im inneren des Gehäuses befestigt wurden. Zur Verschraubung dienen 3 Messingbrücken mit eingearbeiteten Gewinden.

Der Boden der Uhr ist abschraubbar, darauf befestigt ist der Gongverstärker, der die Resonanz beim Schlagen erweitert und damit den Klang der Uhr dunkler und eindruckvoller, aber auch lang nachhallend macht.

Das Gehäuse der der Uhr ist überdurchschnittlich gut erhalten, blitzblank und neu poliert, wobei der originale Schellack nicht angetastet wurde. Es gibt keine gravierenden Mängel. Alle Zierteile wurden vor der Reinigung des Gehäuses entfernt und behutsam gereinigt. Die ehemals sowieso sehr dünne Versilberung, war stellenweise abgerieben und wurde an den Fehlstellen repariert. Aber nicht komplett erneuert, denn das wäre Überrestaurierung, die die Würde einer so alten Uhr zerstören würde.

Große Lenzkirch Stutzuhr 03Zum Schutz gegen zu schnelles Anlaufen und weiteren Abrieb wurde eine sehr dünne Schicht Schellack auf die Versilberung aufgetragen. Diese Maßnahme ist reversibel, wurde aber nicht auf die massiv gegossenen Bronzeteile ausgeweitet. Die rückwertige Türe besitzt einen Schieberiegel. Beide vorderen Gläser sind original aus der Lenzkircher Uhrenfabrik.

_uhrwerk

Kommen wir zum Uhrwerk dieser wunderschönen Uhr. Das Herzstück ist ein solide entworfenes Vollplatinen Uhrwerk mit feinsten Zapfen für minimale Reibung, Volltrieben und Graham Hemmung für höchstmögliche Präzision. Diese vielfach ausgezeichneten Uhrwerke wurden von Lenzkirch z. B. auch in den sogenannten Gutsherren Regulatoren verbaut.

Die Werke zeichnen sich durch relativ kurze schwere Pendel aus. Die Graham Hemmung ermöglicht der Uhr nicht nur eine sehr hohe Präzision, sie sorgt auch für ein kaum zu vernehmendes Betriebsgeräusch. Wenn Sie die Uhr ticken hören möchten, müssen Sie sehr nahe herangehen. Am Uhrwerk wurde ebenso wenig gespart wie am Gehäuse. Es wurden ausnahmslos alle Schrauben und Federn gebläut, die Köpfe verschwinden in den Senken, die in die Brücken gefertigt wurden. Jede einzelne Schraube hat ihren Platz.

Große Lenzkirch Stutzuhr 02Das separate, vom Gehwerk ausgelöste Rechenschlagwerk ist für die Anzahl der zu schlagenden Töne verantwortlich. Dabei fällt der Rechen auf die Stundenstaffel, die wie eine Schnecke geformt ist. An der höchsten Stelle schlägt die Uhr nur einmal, für 1 Uhr, an der tiefsten Stelle schlägt die Uhr 12 mal, für 12 Uhr.

Vorteil eines Rechenschlagwerkes,  gegenüber eines Schlagwerks mit Schloßscheibe, ist, daß die Uhr immer das schlägt, was die Zeiger anzeigen, sie kann sich nicht verstellen. Sie ist also auch bedienungsfreundlich für Menschen, die nicht in die Technik der Uhrwerke eingeweiht sind.

Die Gongspirale ist an einem schweren Klangkörper aus massivem Messing angeschraubt. Die Schwingungen übertragen sich auf das Holzgehäuse, das als Resonanzkörper fungiert, so daß ein dunkler Klang entsteht. Durch die Resonanz und das nur ganz kurze Aufschlagen des Hämmerchens, bedingt durch die Abfangfeder, wird ein langer feiner Nachhall erzeugt. Dennoch klingt die Uhr nicht laut, sondern fein, dunkel, eben so edel, wie sie aussieht.

Das gesamte Uhrwerk wurde in alle Einzelteile zerlegt. Dazu wurden auch die Aufzugsfedern aus den Federhäusern genommen. Alle Teile wurden von Hand gereinigt, relevante Teile gefettet und wieder zusammen gebaut. Die Reinigung beinhaltet bei mir auch immer Zifferblatt, Lünette und Zeiger. Wie Sie oben sehen, schimmern die Zeiger wieder dunkelblau.

Das Pendulenwerk muß erst in etwa 7 Jahren wieder nachgesehen werden, länger als 10 Jahrte sollten sie nicht warten.

_firmengeschichte

Ich zitiere hier stark verkürzt meinen sehr geschätzten Ratgeber, Hans-Heinrich Schmid, den Verfasser des “Lexikon der Deutschen Uhrenindustrie”.

Große Lenzkirch Stutzuhr 06Am 31.08.1851 wurde die Aktiengesellschaft für Uhrenfabrikation, Lenzkirch (Alg- später Agul) gegründet, die erste Uhrenfabrik im Schwarzwald. Treibende Kraft für die Firmengründung war Eduard Hauser (*21.08.1825, +1900), der 1840 zur Ausbildung in die kleine Orchestrionfabrik Ignaz Schöpperle sen. eintrat und die Herstellung von mechanischen Spielwerken erlernte. Da ihn aber der Uhrenbau interessierte, ging er für mehrere Jahre in die Schweiz und nach Frankreich, um die Herstellung präziser Uhrwerke kennenzulernen.

Zurückgekehrt gründete er 1846 mit Ignaz Schöpperle (*1810, +1882), dem Sohn seines früheren Lehrherren, die Firma Schöpperle & Hauser. Ihr Ziel war die fabrikmäßige Herstellung von präzisen Uhrenteilen, die sie an die hausgewerblichen Schwarzwälder Uhrmacher verkaufen wollten. Diese verhielten sich sehr ablehnend und das Kapital wurde knapp. Als Geldgeber konnte die Handelsgesellschaft Faller, Tritscheler & Cie. gewonnen werden, die bedeutende Summen investierte und bis 1867 auch die Buchführung der Firma übernahm.

Die Gründungsmitglieder der Firma Lenzkirch im Jahre 1852 waren Hauser, Schöpperle, Nikolaus Rogg, Paul und Nikolaus Tritscheler und Josef Wiest, die alle jeweils 5000 fl in die Gesellschaft einbrachten. Hauser wurde technischer Direktor und führte durch seine vielen Erfindungen und Konstruktionen von Produktionsmaschinen, sowie durch solide Werkskonstruktionen die Firma rasch zur Weltbedeutung.

Bereits 1858 wurde Lenzkirch die erste Auszeichnung auf der Gewerbeausstellung in Villingen verliehen. Es folgten weitere 15 Auszeichnungen auf nationalen und internationalen Ausstellungen, u. a. München 1854, London 1862, Paris 1867 und 1900, Chile 1875, Philadelphia 1877, Barcelona 1888. Eduard Hauser erhielt auch viele persönliche Auszeichnungen: 1858 Verdienstmedaille, 1885 in Antwerpen Diplom mit Medaille und 1891 den Zähringer Löwenorden durch den Großherzog von Baden.

Große Lenzkirch Stutzuhr 07Anfangs wurden in Lenzkirch französische Rohwerke bezogen und eingebaut. Als der Import wegen der zunehmenden politischen Spannungen zwischen Deutschland und Frankreich immer schwieriger wurde, entwickelte Lenzkirch ab 1867 eigene Tischuhrwerke, Kleinregulatorenwerke und vor allem Reisewecker mit massiven Werken nach französischem Vorbild, die sehr gut verkauft wurden.

In erheblichem Umfang wurden auch Uhrenteile produziert. Die Firma Lenzkirch war die erste deutsche Firma, der die Herstellung von Uhren-Aufzugsfedern gelang und die damit den ganzen Schwarzwald belieferte. Uhrenfedern wurden nämlich vorher aus Frankreich importiert. Lenzkirch besaß eine eigene Gießerei, Walzwerk, Sägerei, eine galvanische und mechanische Werkstatt, sowie eine große Gehäusetischlerei, die durch ihre aufwändigen Gehäuse den Ruf der Firma entscheidend begründete.

Für die Gehäuse war der Sohn, Karl Albert Hauser verantwortlich, der u. a. an der Uhrmacherschule in Furtwangen seine Ausbildung erhielt und auch Architekt, Werkzeug- und Formenmacher war. Nach dem Willen seines Vaters hätte er zusammen mit seinem Bruder Emil die Firmenleitung übernehmen sollen.

Noch 1895 stand das Unternehmen Lenzkirch an der Spitze der Uhrenfirmen in Deutschland. Da in Lenzkirch aber zu keiner Zeit Uhrwerke amerikanischer Bauweise gebaut wurden, ein Fehler, der die Firma Lenzkirch langfristig ihre Vorrangstellung in Deutschland kostete, beteiligte sich Lenzkirch auch nicht an den Verhandlungen mit den anderen deutschen Uhrenherstellern an den Uhrenkonventionen.

Große Lenzkirch Stutzuhr 08Im Jahre 1900 wurde eine Musterkollektion von mehreren hundert Uhrenmodellen angeboten, von der Bodenstanduhr bis zum Wecker, für die etwa 160 (!) verschiedene Werke gefertigt wurden. Die Gehäusemodelle waren Vorbild für alle deutschen Uhrenhersteller, vor allem für die Firmen in Schwenningen.

Doch der entscheidende Rückschlag kam im gleichen Jahr. Ein schwerer Brand, bei dem das ganz Uhrenlager in Flammen aufging, verursachte große Verluste. Ferner war die zu große Zahl der verschiedenen Werke und Gehäuseformen für die Firma ein zunehmendes Problem, das sich in deutlich höheren Preisen gegenüber der Konkurrenz wiederspiegelte. Zum Vergleich: Der baugleiche Reisewecker der Firma Kienzle war etwa 30 % billiger.

Eduard Hauser zog sich im März 1899 aus dem Geschäft zurück und starb 1900. Beide Söhne schieden vermutlich wegen Differenzen in der Firmenleitung aus und wechselten zur HAU (Hamburg-Amerikanische Uhrenfabrik, Pfeilkreuz).

Danach ging es in Lenzkirch schnell bergab. Ein allzu großes Beharrungsvermögen ließ Lenzkirch den Anschluß an die leichter und billiger zu entwickelnden “Amerikaner-Uhren” verpassen. Man blieb bei den soliden Massivwerken, die sich auf Grund der höheren Preise nicht mehr verkaufen ließen und wurde dadurch im Absatz von immer mehr anderen Firmen überrundet. Es ist nicht bekannt, wie die Firma Lenzkirch den ersten Weltkrieg überstanden hat, aber es ist von einer Rüstungsprodukion auszugehen, da man andernfalls zur Produktionsaufgabe gezwungen gewesen wäre.

Große Lenzkirch Stutzuhr 05Als in der 20er Jahren der Absatz der Uhren immer schwieriger wurde, trat Lenzkirch 1927 der Interessengemeinschaft mit Junghans, HAU und Becker bei. Die durch die Absprachen erzielten Einsparungen reichten aber nicht aus und 1928 wurde Lenzkirch von Junghans übernommen.

_techdat

Maße gesamt (mit Sockel): ca. 54 x 28 x 18 (Höhe x Breite x Tiefe, breiteste Stelle gemessen)
Material: Nussbaum, Buche, Kirschbaum, Vollholz und Furnier
Material Applikationen: Bronze, vergoldet, versilbert, mehrteilig
Uhrwerk: Lenzkirch Uhrwerk, Vollplatinen und Volltriebe, Graham Hemmung, Ser. 717.**2
Zifferblatt: Mehrteilig, Blindplatine, massive Messingplatine, poliert, Emaille Kartuschen, vergoldete Applikationen, Zeiger aus Messing, lackiert (original)
Pendel: Pendulenpendel, Sonnenpendel
Laufzeit: Etwa 10 Tage
Letzte Wartung des Uhrwerkes Januar 2016

Große Lenzkirch Stutzuhr 09 _pflege

  • nur Abstauben,
    kein feuchtes Abwischen!
  • keine Möbelpolitur verwenden,
  • keine direkte Sonneneinstrahlung und
  • kein Aufstellen neben Öfen, etc
  • niemals am Zifferblatt herum putzen, nur klares Wasser ist beim Zifferblatt erlaubt!
  • keine Metallputzmittel an den Applikationen verwenden

_zubehoer

Ausführliche Pflege- und Bedienungsanleitung, Schlüssel.

_antiqui

(Bei dieser Uhr nicht vorhanden) Alle Antiquitäten unterliegen dem natürlichen Alterungsprozess. Dies kann sich dadurch äußern, daß Holz verzogen ist, das es Wurmlöcher gibt.

Diese Dinge muß man hinnehmen, sie mindern nicht den Wert. Alle Mängel, die die G Große Lenzkirch Stutzuhr 10ebrauchsfähigkeit stören oder die Optik negativ beeinflussen, werden beseitigt, sofern das möglich ist.

Hier ist aber immer ein Kompromiss zu finden, um den Wert zu erhalten. Überrestaurierte Antiquitäten besitzen keinen Reiz mehr und sind wertlos.

_antikuhrwerke

(Bei dieser uhr nicht vorhanden) Konstruktive Mängel der Werke müssen hingenommen werden, da es nicht zur Aufgabe der Restaurierung gehört, eine Antiquität zu verbessern.

Zu Konstruktionsmängeln zählen u. a. ungünstig geformte Triebstirnseiten, horizontal stehende Spindelräder sowie große und flache Ölsenkungen und vieles mehr.

Es liegt in der Natur der Sache, daß an manchen Uhrwerken Reparaturspuren zu sehen sind, denn wir haben es mit über 100 Jahre alten Uhrwerken zutun, die im Laufe ihres Lebens durch mehrere Uhrmacherhände gegangen sind.

Auch Zifferblätter können Altersspuren zeigen, wie feine Haarrisse, etc.. Damit müssen wir als Liebhaber von Antiquitäten leben.

Große Lenzkirch Stutzuhr 11 ____preis

In Vorbereitung

_versand

Kein Versand möglich, auch nicht auf eigenes Risiko!

_zahlung

Überweisung, Vorkasse. Anzahlung, Restzahlung bei Abholung. Reservierung nur bei angemessener Anzahlung, Rücktritt vom Kauf bei Reservierungen nicht möglich!

_lieferzeit

Die hier angebotenen Uhren sind alle frisch restauriert, bzw. die Uhrwerke frisch gereinigt und aufgezogen. Die Lieferung erfolgt aus Sicherheitsgründen erst nach Ablauf des Uhrwerkes, wenn keine Spannung mehr auf den Federn ist.

Dies kann bis zu 14 Tagen dauern. Während dieser Zeit werden die Uhren kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert.

Ich habe damit die Sicherheit, eine 100 % funktionstüchtige Uhr abzugeben und Sie haben die Sicherheit, daß Sie eine Uhr erhalten, die Sie nicht enttäuschen wird.

_garantie

1 Jahr (Uhrwerk)

_ineigenersache

Ein automobiler Scheunenfund kann weder am Straßenverkehr teilnehmen, noch wird er Schönheitspreise gewinnen.

Große Lenzkirch Stutzuhr 12Ein Dachbodenfund wird erst dann die Zeit zuverlässig anzeigen und ein Schmuckstück Ihrer Wohnung sein, wenn er fachmännisch restauriert worden ist. Uhren, die Sie bei mir erwerben, bringen diese Qualitäten mit.

Ich gebe auf meine Uhren Garantie. Das bedeutet für Sie die Sicherheit, eine Uhr zu erwerben, die nicht nur ihre Aufgabe, die Zeit anzuzeigen, zuverlässig erfüllen wird, sondern darüber hinaus eine Wertanlage für die Zukunft darstellt.

Dabei gilt es, folgendes zu beachten: Eine gepflegte Uhr läßt sich besser zu Geld machen, wenn man einmal in Not ist, als ein angeschmutzter vernachlässigter Dachbodenfund. Gute Uhren bekommen sie nicht im Antikhandel. Antikhändler sind keine Uhrmacher.

Sie müssen also bei jedem Kauf den Gang zum Uhrmacher einplanen, denn eine verschmutzte Uhr kann sich selbst zerstören, wenn man sie ohne regelmäßige Reinigungsintervalle laufen lässt. Dabei ist es irrelevant, ob die Uhr noch läuft. Das tut sie, so lange die Kraft der Federn noch irgendwie auf das Räderwerk übertragen wird. Währenddessen zerreibt sie sich fleißig die von Feinstaub und stockig gewordenem Öl verschmutzten Lager. Irgendwann sind die relevantesten Lager oval gelaufen und es kommt der Tag, an dem die Uhr, die gestern noch zuverlässig war, stehenbleibt.

Oft ist dann mit einer Reinigung nicht mehr getan, sondern Ihre Uhr benötigt eine Sanierung des gesamten Werkes, was sehr ins Geld gehen kann. Ein Antikhändler beurteilt seine zu verkaufenden Uhren nur danach, ob sie laufen oder nicht, wie es im Uhrwerk selbst aussieht, kann er ohne Fachkenntnisse nicht beurteilen.

Die hier angebotenen Uhren verursachen keine Folgekosten in den nächsten 7 - 10 Jahren. Darüber hinaus sollten sie nicht betrieben werden, um keinen Schaden zu nehmen.

Große Lenzkirch Stutzuhr 15

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