

Bitte haben Sie etwas Geduld beim Laden der Seite. Da Sie im Internet die Ware nicht anfassen und begutachten können, möchte ich sie Ihnen mit möglichst aussagekräftigen Texten und Bildern beschreiben. Ihre Geduld wird belohnt werden. Lesen Sie bitte die Texte aufmerksam durch, das erspart Ärger und Enttäuschung auf beiden Seiten. Beachten Sie bitte auch die AGB.
Es ist wiederholt vorgekommen, dass ich meine eigenen Texte und Fotos auf ebay entdeckt habe. Hiermit untersage ich die Benutzung und Weiterverbreitung meiner Texte und Fotos. Bitte beachten Sie, dass Spiegelungen auf Uhrenglas und damit auf Zifferblättern fototechnisch bedingt sind. Das lässt sich nicht immer vermeiden. Ich möchte, dass Sie die Uhren so sehen, wie sie bei Tageslicht aussehen.
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Eleganter antiker Wandregulator, eine Salonuhr im Louis-Philippe-Stil, aufwendig und fachgerecht restauriert. Das Gehäuse besticht durch seine harmonische, geschwungene Form, die edle Furnierung und die wirkungsvoll schwarz abgesetzten Architekturteile. Gerade diese Verbindung aus warmer Holzzeichnung und dunkler Kontur verleiht der Uhr ihre vornehme, klassische Ausstrahlung.
Das emaillierte Zifferblatt mit römischen Stunden, die fein gearbeiteten Zeiger sowie das sichtbare Pendel mit Regulierskala unterstreichen den hochwertigen Charakter dieser Uhr. Sie vereint technische Solidität mit jener ruhigen Eleganz, die gute Louis-Philippe-Regulatoren bis heute so begehrt macht.
Ihre Formensprache lehnt sich an jene ruhige, ausgewogene Eleganz an, die für die Zeit des Louis-Philippe charakteristisch ist. Statt überladener Schnitzerei oder später historistischer Strenge zeigt das Gehäuse weiche Schwünge, klare Symmetrie und eine vornehme Zurückhaltung. Besonders die geschweifte Bekrönung, die harmonisch gegliederte Front und die schwarz abgesetzten Elemente verleihen der Uhr eine kultivierte, sehr hochwertige Wirkung.
Das Gehäuse lebt von der schönen Furnierzeichnung, die nach der Restaurierung wieder Tiefe, Wärme und Licht bekommt. Gerade im Zusammenspiel mit den dunklen Säulen, den gedrehten Zierteilen und dem fein proportionierten Unterbau entsteht jener Eindruck, den gute Louis-Philippe-Uhren haben: Elegant, aber nicht geschniegelt, repräsentativ, aber nicht prahlerisch.
Auch das Emailzifferblatt mit römischen Zahlen, die fein gezeichneten Zeiger und das sichtbare Pendel mit Regulierskala fügen sich stimmig in dieses Bild. Die Uhr wirkt dadurch technisch anspruchsvoll, aber zugleich wohnlich und dekorativ. Sie ist kein nüchternes Werkstück, sondern ein Möbel von Rang, das Zeitkultur und Einrichtungsgeschichte miteinander verbindet.
Die Uhr wurde restauriert und präsentiert sich heute wieder in einem Zustand, der ihrer ursprünglichen Wirkung sehr nahekommt. Sie ist nicht nur ein Zeitmesser, sondern ein stilvolles Möbelstück des 19. Jahrhunderts, das an einer passenden Wand eine außerordentlich schöne Wirkung entfaltet.
Stilistische Einordnung: Louis Philippe, ca. 1860–1865. Der Regulator ist kein historisierender Nachbau im Gründerzeit-Stil, sondern ein authentisches Werk des frühen Louis Philippe – eine Epoche, die nach dem französischen Bürgerkönig benannt ist und stilistisch zwischen Empire und Biedermeier steht, mit Übergängen zur Neorenaissance.
Charakteristisch für Louis Philippe ist der Verzicht auf Überladung: Im Gegensatz zur späteren Renaissance-Rezeption vermeidet dieser Stil plumpe Massigkeit. Stattdessen zeigt das Gehäuse elegante Silhouetten, Schwingungen und Abschrägungen, gedämpftes Dekor, keine aggressive Ornamentik. Die Balustraden und Köpfe sind nicht heroisch, sondern zivilisiert. Der Frauengesichtskopf ist ein häufiges Motiv – er erinnert an Antike und Aufklärung zugleich.
Diese Wanduhr ist ein repräsentatives Beispiel echter Louis-Philippe-Möbelkunst und wurde nicht, wie so viele spätere Stücke, „im Stil von“ gefertigt – sie ist Stil.
Diese Antiquität ist keine dekorative Staffage – sie ist ein funktionierendes, kunsthandwerkliches und uhrentechnisches Kulturobjekt. Ein seltenes Exemplar aus der Frühzeit der industriellen Präzisionsuhrmacherei, eingebettet in den Übergang vom Klassizismus zur Gründerzeit.
Ein Stück echter Wohnkultur – keine Kopie, kein Historismus, keine Modeerscheinung.
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Das Uhrwerk ist als solides Vollplatinenwerk ausgeführt, also mit durchgehenden Platinen statt leichterer Bauweise. Das steht für Stabilität, saubere Lagerung der Triebe und eine Konstruktion, wie man sie bei besseren Wandregulatoren dieser Zeit erwartet.
Geschlagen wird über eine Schlossscheibe. Das ist ein Schlagwerk, bei dem die Zahl der Schläge durch eine gestufte Scheibe vorgegeben wird. Im Ergebnis ist das eine bewährte, anschauliche und mechanisch schöne Lösung, die hervorragend zu einer solchen Uhr passt.
Das Zifferblatt ist klassisch und sehr ausgewogen gestaltet, mit römischen Stunden, fein gezeichnetem Minuteriering und eleganten Zeigern. Gerade in Verbindung mit dem warmen Holzton des Gehäuses wirkt es nicht aufdringlich, sondern vornehm und ruhig.
Besonders reizvoll ist auch das sogenannte R/A-Pendel. Die Abkürzung steht für Retard und Avance, also langsamer und schneller. Darüber lässt sich die Ganggenauigkeit fein regulieren, ohne in die Substanz der Uhr einzugreifen, eine ebenso praktische wie traditionsreiche Lösung.
Die Uhr besitzt Volltriebe, was man an alten Qualitätswerken sehr schätzt. Diese Bauart gilt als langlebig, kraftvoll und sauber im Lauf, vor allem dann, wenn sie, wie hier, fachgerecht überarbeitet worden ist.
Für den Gang sorgt eine Graham-Hemmung, also eine präzise Ankerhemmung, die bei Regulatoren nicht ohne Grund besonders geschätzt wird. Sie ermöglicht einen ruhigen, gleichmäßigen Ablauf und passt ausgezeichnet zum Anspruch dieser Uhr.
Auch klanglich hat die Uhr sehr viel Charakter: Sie schlägt mit dunklem, schönem Ton und einem langen Nachhall, also genau so, wie man es sich bei einer guten alten Wanduhr wünscht.
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Gehäuse: Nussbaum, Nussbaum Furnier
Größe (L x B x T in cm): 88 x 33 x 17 inkl. aller Aufbauten und Zierteile
Uhrwerk: Vollplatinen Uhrwerk mit Volltrieben und Graham Hemmung
Schlagwerk: Schlosscheiben Schlagwerk, halbstündlicher Schlag, jede halbe Std. 1 x, zur vollen Stunde die Anzahl der vergangenen Stunden
Zifferblatt: Emaille, ohne Mängel
Pendel: Rostpendel mit R/A (Retard / Avance, langsamer / schneller)
Beim Rostpendel wirken die beiden verschiedenen Materialien, Messing und Stahl gegeneinander ausgleichend, um Umgebungsschwankungen (Dehnen, Zusammenziehen, Temperatur, etc.) auszugleichen. Die Verarbeitung in einem Rost gab dem Rostpendel den Namen. Uhren mit Rostpendel, welches man nicht lackieren darf, gehen daher besonders präzise.
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Ich zitiere hier stark verkürzt meinen sehr geschätzten Ratgeber, Hans-Heinrich Schmid, den Verfasser des “Lexikon der Deutschen Uhrenindustrie”.
Lenzkirch
Agul
Uhrenfabrik Lenzkirch AG
Am 31.08.1851 wurde die Aktiengesellschaft für Uhrenfabrikation, Lenzkirch (Alg- später Agul) gegründet, die erste Uhrenfabrik im Schwarzwald. Treibende Kraft für die Firmengründung war Eduard Hauser (*21.08.1825, +1900), der 1840 zur Ausbildung in die kleine Orchestrionfabrik Ignaz Schöpperle sen. eintrat und die Herstellung von mechanischen Spielwerken erlernte.
Da ihn aber der Uhrenbau interessierte, ging er für mehrere Jahre in die Schweiz und nach Frankreich, um die Herstellung präziser Uhrwerke kennenzulernen. Zurückgekehrt gründete er 1846 mit Ignaz Schöpperle (*1810, +1882), dem Sohn seines früheren Lehrherren, die Firma Schöpperle & Hauser.
Ihr Ziel war die fabrikmäßige Herstellung von präzisen Uhrenteilen, die sie an die hausgewerblichen Schwarzwälder Uhrmacher verkaufen wollten. Diese verhielten sich sehr ablehnend und das Kapital wurde knapp. Als Geldgeber konnte die Handelsgesellschaft Faller, Tritscheler & Cie. gewonnen werden, die bedeutende Summen investierte und bis 1867 auch die Buchführung der Firma übernahm. Die Gründungsmitglieder der Firma Lenzkirch im Jahre 1852 waren Hauser, Schöpperle, Nikolaus Rogg, Paul und Nikolaus Tritscheler und Josef Wiest, die alle jeweils 5000 fl in die Gesellschaft einbrachten. Hauser wurde technischer Direktor und führte durch seine vielen Erfindungen und Konstruktionen von Produktionsmaschinen, sowie durch solide Werkskonstruktionen die Firma rasch zur Weltbedeutung.
Bereits 1858 wurde Lenzkirch die erste Auszeichnung auf der Gewerbeausstellung in Villingen verliehen. Es folgten weitere 15 Auszeichnungen auf nationalen und internationalen Ausstellungen, u. a. München 1854, London 1862, Paris 1867 und 1900, Chile 1875, Philadelphia 1877, Barcelona 1888.
Eduard Hauser erhielt auch viele persönliche Auszeichnungen: 1858 Verdienstmedaille, 1885 in Antwerpen Diplom mit Medaille und 1891 den Zähringer Löwenorden durch den Großherzog von Baden.
Anfangs wurden in Lenzkirch französische Rohwerke bezogen und eingebaut (siehe auch Lenzkirch Wikipedia). Sehr frühe Uhren (ab etwa 1851) wurden nicht gemarkt. Das erste Markenzeichen erschien erst ab 1871.
Als der Import wegen der zunehmenden politischen Spannungen zwischen Deutschland und Frankreich immer schwieriger wurde, entwickelte Lenzkirch ab 1867 eigene Tischuhrwerke, Kleinregulatorenwerke und vor allem Reisewecker mit massiven Werken nach französischem Vorbild, die sehr gut verkauft wurden.
In erheblichem Umfang wurden auch Uhrenteile produziert. Die Firma Lenzkirch war die erste deutsche Firma, der die Herstellung von Uhren-Aufzugsfedern gelang und die damit den ganzen Schwarzwald belieferte. Uhrenfedern wurden nämlich vorher aus Frankreich importiert.
Lenzkirch besaß eine eigene Gießerei, Walzwerk, Sägerei, eine galvanische und mechanische Werkstatt, sowie eine große Gehäusetischlerei, die durch ihre aufwändigen Gehäuse den Ruf der Firma entscheidend begründete.
Für die Gehäuse war der Sohn, Karl Albert Hauser verantwortlich, der u. a. an der Uhrmacherschule in Furtwangen seine Ausbildung erhielt und auch Architekt, Werkzeug- und Formenmacher war. Nach dem Willen seines Vaters hätte er zusammen mit seinem Bruder Emil die Firmenleitung übernehmen sollen. Noch 1895 stand das Unternehmen Lenzkirch an der Spitze der Uhrenfirmen in Deutschland.
Da in Lenzkirch aber zu keiner Zeit Uhrwerke amerikanischer Bauweise gebaut wurden, ein Fehler, der die Firma Lenzkirch langfristig ihre Vorrangstellung in Deutschland kostete, beteiligte sich Lenzkirch auch nicht an den Verhandlungen mit den anderen deutschen Uhrenherstellern an den Uhrenkonventionen.
Im Jahre 1900 wurde eine Musterkollektion von mehreren hundert Uhrenmodellen angeboten, von der Bodenstanduhr bis zum Wecker, für die etwa 160 (!) verschiedene Werke gefertigt wurden. Die Gehäusemodelle waren Vorbild für alle deutschen Uhrenhersteller, vor allem für die Firmen in Schwenningen.
Doch der entscheidende Rückschlag kam im gleichen Jahr. Ein schwerer Brand, bei dem das ganz Uhrenlager in Flammen aufging, verursachte große Verluste.
Ferner war die zu große Zahl der verschiedenen Werke und Gehäuseformen für die Firma ein zunehmendes Problem, das sich in deutlich höheren Preisen gegenüber der Konkurrenz wiederspiegelte. Zum Vergleich: Der baugleiche Reisewecker der Firma Kienzle war etwa 30 % billiger.
Eduard Hauser zog sich im März 1899 aus dem Geschäft zurück und starb 1900. Beide Söhne schieden vermutlich wegen Differenzen in der Firmenleitung aus und wechselten zur HAU (Hamburg-Amerikanische Uhrenfabrik, Pfeilkreuz).
Danach ging es in Lenzkirch schnell bergab. Ein allzu großes Beharrungsvermögen ließ Lenzkirch den Anschluß an die leichter und billiger zu entwickelnden “Amerikaner-Uhren” verpassen. Man blieb bei den soliden Massivwerken, die sich auf Grund der höheren Preise nicht mehr verkaufen ließen und wurde dadurch im Absatz von immer mehr anderen Firmen überrundet.
Es ist nicht bekannt, wie die Firma Lenzkirch den ersten Weltkrieg überstanden hat, aber es ist von einer Rüstungsprodukion auszugehen, da man andernfalls zur Produktionsaufgabe gezwungen gewesen wäre.
Als in der 20er Jahren der Absatz der Uhren immer schwieriger wurde, trat Lenzkirch 1927 der Interessengemeinschaft mit Junghans, HAU und Becker bei. Die durch die Absprachen erzielten Einsparungen reichten aber nicht aus und 1928 wurde Lenzkirch von Junghans übernommen
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Alle meine Uhren kommen mit ausführlicher Pflege- und Bedienungsanleitung, mit der auch Laien die Uhren in Betrieb nehmen können. Zum Lieferumfang außerdem eine digitale ausführliche Firmengeschichte, sowie die Schlüssel zum Aufziehen. Die Bedienungs- und Pflegeanleitungen müssen genau befolgt werden, damit die Garantie erhalten bleibt. In dem Zusammenhang möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass Sie nirgendwo sonst eine Garantie auf so alte Uhren bekommen.
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Niemals Möbelpolituren, weil die meisten Polituren Öle enthalten, die tief ins Holz einziehen und den Schellack beschädigen. Meine restaurierten Uhren werden zum Schutz des Schellacks alle mit Wachs konserviert.
Mit Wachs versiegelte Oberflächen dürfen nicht mit Möbelpolituren behandelt werden. Daher bitte nur vorsichtig mit Staubpinsel abstauben, Ich selbst benutze dafür einen Staubwedel aus Straussenfedern, weil dieser auch antistatisch wirkt.
Wenn Sie für das Entstauben ein Tuch nehmen wollen, muss dieses weich sein, darf nicht aus Mikrofaser sein und keinen Weichspüler enthalten. Mikrofaser und Weichspüler trägt das Wachs ab.
Bitte keine direkte Sonnenbestrahlung, nicht in der Nähe von Kochdunst anbringen oder aufstellen. Wenn sie eine Uhr im Winter direkt aus dem Transportwagen des Zustellers bekommen, lassen sie die Uhr verpackt, bis der Karton und gesamte Inhalt die Raumtemperatur angenommen haben. Wenn Sie den Inhalt erst dann auspacken, wird nichts beschlagen.
Wenn Sie nicht warten konnten und die Uhr beschlagen ist, lassen Sie es verdunsten, nicht abwischen!
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Die Preise meiner antiker Uhren setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Zunächst fallen bereits Anschaffungskosten für die zu restaurierende Uhr an. Ein gebrauchtes Lenzkirch-Uhrwerk kostet für sich allein in der Regel zwischen 120 und 150 Euro. Dabei handelt es sich fast immer um Werke, die seit Jahrzehnten nicht gereinigt worden sind.
Eine professionelle Reinigung kostet heute, je nach Bauart des Uhrwerkes, durchschnittlich zwischen 150 und 300 Euro, in Einzelfällen auch mehr, wenn das Werk besondere Komplikationen besitzt. Als Komplikation bezeichnet man in der Uhrmacherei eine Zusatzfunktion, die über die reine Zeitanzeige hinausgeht, also zum Beispiel ein Schlagwerk, eine Kalenderfunktion oder andere technische Besonderheiten.
Hinzu kommen die eigentlichen Restaurationskosten, denn mit einer bloßen Reinigung ist es bei antiken Uhren meist nicht getan. Verschleiß, Defekte, fehlende Teile, Schäden an Gehäuse oder Zifferblatt und die notwendige fachgerechte Aufarbeitung verursachen zusätzlichen Arbeitsaufwand. Außerdem gebe ich auf jede von mir restaurierte Uhr ein Jahr Garantie.
799,00 € inkl. gültigem MwSt. Satz plus Versandkosten der DHL
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Für die Uhr existiert eine sehr gute Verpackung, in der man sie gefahrlos verschicken kann. Die Versand- und Verpackungskosten innerhalb Deutschlands betragen auf Grund der Größe und des Gewichtes 22,50 Euro. Das Glas wird mit Polsterung und Holz gesichert. Die Lieferung ins europäische Ausland ist möglich, erfragen Sie den Preis.
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Alle angebotenen Uhren laufen, bis sie verkauft sind! Die Lieferzeit beträgt bis zu 2 Wochen , da nur abgelaufene Uhren verschickt werden. Dies dient der Sicherheit der Werke. Kurz vor dem Einpacken wird das Werk noch einmal durchgesehen. Dies ist wegen der angebotenen Garantie erforderlich.
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Antike Uhren kaufen die meisten Leute bei Antiquitätenhändlern. Die Händler sind aber keine Uhrmacher. Sie kaufen da “wie gesehen”. Bei Ladengeschäften greift auch das Fernabsatzgesetz nicht. Wenn Sie Pech haben, müssen Sie anschließend zum Restaurator für das Gehäuse und zum Uhrmacher für das Werk. Hier nicht! Die Uhren sind restauriert. Weil ich zu dem stehe, was ich mache, erhalten Sie die Garantie, die Sie auf so alte Werke normalerweise nicht bekommen.
Die Garantie ist freiwillig von mir gewährt und kein Recht, das Sie bei so alten Antiquitäten einklagen können. Sie beträgt ein Jahr ab Zustellung, bzw. Abholung durch den Käufer. Wenn Uhren aber bei mir gelagert werden, weil sie nicht abgeholt werden, läuft die Garantiezeit ab dem Tag der Lagerung.
Wider Erwarten auftretende Reparaturarbeiten am verkauften Uhrwerk innerhalb des ersten Jahres gehen zu meinen Lasten. Eine Garantie auf Gehäuse, die Schwankungen der Umwelt, wie Temperaturen, Luftfeuchte, etc. ausgesetzt sind, gibt es nicht.
Die Garantie erstreckt sich nicht auf Verschleißteile wie Federn, etc.. Diese Kosten müssen Sie übernehmen. Das Auswechseln ist während der Garantiezeit kostenlos! Die Garantie erlischt sofort bei Fehlbedienung der Uhr. Um diese zu vermeiden, gibt es zu jeder Uhr eine Bedienungsanleitung. Bitte lesen sie diese, damit die Tipperei nicht umnsonst war.
Die Versandkosten im berechtigten Garantiefall trägt der Käufer. Beachten Sie bitte die Bedingungen zur Garantie, auch in meinen AGB.
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Bedenken Sie bitte, dass die ältesten dieser Uhren über 140 Jahre alt sind. Alle Antiquitäten unterliegen dem natürlichen Alterungsprozess.
Dies kann sich dadurch äußern, dass Holz verzogen ist, das es Wurmlöcher gibt, oder feinste Haarrisse in Zifferblättern. Lünetten oder Pendellinsen können leichte Dellen haben. Die Uhren haben 2 Kriege erlebt, manche wurden danach repariert.
Diese Dinge muß man hinnehmen, sie mindern nicht den Wert. Alle Mängel, die die Gebrauchsfähigkeit stören oder die Optik negativ beeinflussen, werden beseitigt, sofern das möglich ist. Hier ist aber immer ein Kompromiß zu finden, um den Wert zu erhalten. Überrestaurierte Antiquitäten besitzen keinen Reiz mehr und sind wertlos.
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Konstruktive Mängel der Werke müssen hingenommen werden, da es nicht zur Aufgabe der Restaurierung gehört, eine Antiquität zu verbessern. Zu Konstruktionsmängeln zählen u. a. ungünstig geformte Triebstirnseiten, horizontal stehende Spindelräder sowie große und flache Ölsenkungen und vieles mehr.
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Ein automobiler Scheunenfund kann weder am Straßenverkehr teilnehmen, noch wird er Schönheitspreise gewinnen.
Ein Dachbodenfund wird erst dann die Zeit zuverlässig anzeigen und ein Schmuckstück Ihrer Wohnung sein, wenn er fachmännisch restauriert worden ist. Uhren, die Sie bei mir erwerben, bringen diese Qualitäten mit.
Als gewerblicher Händler bin ich verpflichtet, nach dem Fernabsatzgesetz eine Gewährleistung auf über 100-jährige Uhrwerke zu geben. Davor drücke ich mich nicht, indem ich wie einige andere Gewerbliche als Privatperson auftrete.
Der Uhrenkauf soll beiden Parteien Spaß und Freude bereiten. Ihnen als Käufer sichere ich eine Gewährleistung von 1 Jahr zu und liefere alle Uhren mit ausführlicher Bedienungsanleitung, vollständig und mit einer Servicenummer für Notfälle aus.
Das bedeutet für Sie die Sicherheit, eine Uhr zu erwerben, die nicht nur ihre Aufgabe, die Zeit anzuzeigen, zuverlässig erfüllen wird, sondern darüber hinaus eine Wertanlage für die Zukunft darstellt.
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